Yvonne Timoianu studierte an der Hochschule „Mozarteum“ in Salzburg und erwarb ihr Diplom mit Auszeichnung.
Gleichzeitig wurde ihr der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung in Wien verliehen.

Ihre wichtigsten Lehrer waren Serafim Antropov, Janos Starker und Mstislaw Rostropowitsch.

Yvonne Timoianu errang mehrere internationale Preise, darunter den 1. Preis beim Internationalen Violoncellowettbewerb von Vina del Mar, Chile, und die Goldmedaille beim „International String Competition“ der Universität von Pretoria in Südafrika. Auf pädagogischem Gebiet erteilt Yvonne Timoianu Meisterklassen und Workshops in Belgien, China, Indien, Korea, Luxemburg, Österreich, Spanien und Südafrika.

Sie wurde eingeladen, Schuberts Zyklus „Die Winterreise“ in Tallinn für Arvo Pärt und in Rom/Castel Gandolfo für Papst Benedikt XVI zu spielen.

Ihre regelmäßige Teilnahme an namhaften internationalen Musikfestivals sowie eine intensive solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit in vielen europäischen Ländern, in Städten Nord- und Südamerikas, Südostasiens und des Orients, sind Merkmale einer vielseitigen Karriere.

Auf Grund ihres großen Interesse für die zeitgenössische Musik wurde ihre eine Reihe von modernen Werken gewidmet und von ihr erstaufgeführt, zuletzt von Henri Pousseur kurz von seinem Tod.

Die internationale Presse schrieb über Yvonne Timoianu, u.a., :

„das souveräne, lockere, aussagestarke Musizieren,… mit dem sonoren, warmen und differenzierten Celloklang von Yvonne Timoianu, deren künstlerische wie menschliche Ausstrahlung auf die Zuhörerschaft in keinem Moment nachläßt… ein Meisterkonzert, auf bestem Festivalniveau!“ (Luxemburger Wort)

„Una concertista de gran magnitud“ (El Mercurio, Santiago de Chile)

„Sprühende funken und Lyrismen“ (Salzburger Nachrichten)

„Timoianu, …. the most attractive and mercurial musical personality… her passionate playingand almost incandescent tone….the masterly interpretation of Schubert’s Arpeggione Sonata,…it seemed effortless and flowed on….this came to a glowing life.“ (The Argus, Cape Town)

Sie spielt ein Violoncello von Giovanni Grancino von 1721.